

Werner Hennies
1. Apr. 2026
Nachruf Ingeborg Wolski
Ingeborg Wolski lebt nicht mehr – am 21. Dezember ist sie im Alter von 95 Jahren gestorben. Viele Jahre hat sie das Gesicht der Timotheusgemeinde mitgeprägt, viele haben sie gekannt in ihren unterschiedlichen Funktionen – als Leiterin des Frauen- und Mütterkreises und des III. Waldheimer Kreis, als Kirchenvorsteherin und in vielen Gottesdiensten als Küsterin – die Aufzählung ist unvollständig. Dass sie in der letzten Zeit nicht mehr in die Kirchen kommen konnte, hat sie geschmerzt –
im Hintergrund tätig war sie dennoch bis zum Schluss. Sie hat sich um die Geburtstagsgrüße und um die Weihnachtsgaben für die MitarbeiterInnen gekümmert.
Ingeborg Wolski hat in ihrem Glauben und in ihrer Kirche gelebt. Sie hatte klare Meinungen und Überzeugungen und hat die vertreten – auch, wenn es unbequem wurde. Ihr Engagement galt neben der Timotheusgemeinde der Politik und dem Kinder-
hilfswerk Unicef. Gern hat sie Anteil genommen am Leben ihrer Familie, der Kinder, Enkel und Urgroßenkel. Mit ihnen haben viele Menschen am Epiphaniastag Abschied genommen – traurig und mit Dank. Sie hinterlässt eine Lücke in der Arbeit, vor allem aber als Persönlichkeit.
Die Jahreslosung 2026 stand als Bibelwort über der Trauerfeier. Jesus verspricht: „Siehe, ich mache alles neu“ (Offenbarung 21,5). Weil wir dieses Versprechen haben, kommt zur Trauer und zum Dank die Hoffnung: Gott macht auch das Leben neu, das in dieser Welt zu Ende gegangen ist.